Die Indo Master fährt mehrere sehr unterschiedliche Routen. Dazu gehören derzeit unter anderem Raja Ampat, Komodo, die Banda Sea, Banda Sea und Misool, Misool–Halmahera–Lembeh, Lembeh–Halmahera, Lembeh–Sangihe, Alor, die Southern Forgotten Islands sowie Wakatobi und Buton. Deshalb hängt die Unterwasserwelt immer stark von der konkret gebuchten Safari ab.
RAJA AMPAT
Die Raja-Ampat-Routen führen je nach Dauer in den Norden und bei längeren Reisen zusätzlich nach Misool im Süden. Typisch sind farbenprächtige Hart- und Weichkorallen, große Gorgonien, strömungsreiche Riffkanten, Steilwände und flache Korallengärten.
Zu den charakteristischen Tieren gehören Mantas, Wobbegong-Haie, Epaulettenhaie, Riffhaie, Schildkröten, Büffelkopf-Papageifische, Barrakudas, Makrelen, Schnapper und Süßlippen. Im Makrobereich können Pygmäen-Seepferdchen, Anglerfische, Geisterpfeifenfische, Nacktschnecken und verschiedene Krebse entdeckt werden.
Raja Ampat wird von der Indo Master überwiegend in der günstigeren Jahreszeit von etwa November bis Mai befahren. Von Mai bis Oktober ist die Region stärker von Regen und teilweise raueren Bedingungen beeinflusst.
KOMODO
Die Komodo-Routen verbinden strömungsreiche Seamounts, Kanäle, Korallengärten, schwarze Sandhänge und Manta-Putzstationen.
Die 10-Nächte-Route kann zusätzlich vulkanische Plätze rund um Sangeang und Sumbawa einschließen.
Typische Begegnungen sind Mantas, Graue Riffhaie, Weißspitzen-Riffhaie, Adlerrochen, Schildkröten, Büffelkopf-Papageifische, Makrelen und große Rifffischschwärme. An den Makroplätzen können Pygmäen-Seepferdchen, Anglerfische, Geisterpfeifenfische, Nacktschnecken und Oktopusse vorkommen.
BANDA SEA
Die Banda-Sea-Routen führen von Ambon zu abgelegenen vulkanischen Inseln wie Suanggi, Manuk, Nil Desperandum und Serua. Unter Wasser erwarten Taucher Steilwände, Swim-throughs, offene Hochseeplätze, Vulkanhänge und teilweise Muck-Diving.
Bei Manuk sind zahlreiche Seeschlangen charakteristisch. Im Freiwasser können Mantas und Hammerhaie vorbeiziehen. An Seruas Jackpot bestehen auf den längeren Routen Chancen auf Hammerhaischulen, die jedoch ausdrücklich nicht garantiert werden können.
Hinzu kommen Riffhaie, Makrelen, Thunfische, große Fischschwärme und an geschützten Plätzen Mandarinfische sowie weiteres Makroleben.
BANDA SEA UND MISOOL
Diese Expeditionsroute verbindet die vulkanischen Hochseeplätze der Banda Sea mit den dicht bewachsenen Riffen von Süd-Raja-Ampat. Dadurch kombiniert sie mögliche Hammerhai- und Seeschlangenbegegnungen mit Mantas, Wobbegongs, großen Fischschwärmen und außergewöhnlich artenreichen Korallenriffen.
LEMBEH, HALMAHERA UND SANGIHE
Lembeh ist vor allem für Muck-Diving bekannt. Auf schwarzen Sandflächen können Anglerfische, Geisterpfeifenfische, Seepferdchen, Mandarinfische, Oktopusse, Sepien, Nacktschnecken und zahlreiche ungewöhnliche Kleinstlebewesen gefunden werden.
Halmahera ergänzt die Makroplätze durch abgelegene Riffe, Pinnacles, Steilwände und stärkere Strömungen. Hier sind Riffhaie, Schildkröten, große Fischschwärme und gelegentlich pelagische Arten möglich.
Auf den Routen nach Sangihe kommen vulkanisch geprägte Tauchplätze, Steilwände und wenig betauchte Riffe hinzu.
ALOR
Die Alor-Route führt von Maumere über Solor, Lembata und die Pantar Strait bis nach Kalabahi. Sie kombiniert schwarze Vulkanhänge und erstklassiges Muck-Diving mit Steilwänden, Höhlen, Offshore-Pinnacles und strömungsreichen Korallenriffen.
Zu sehen sind unter anderem Anglerfische, Geisterpfeifenfische, Seepferdchen, Nacktschnecken und Oktopusse sowie Riffhaie, Schildkröten, Adlerrochen und große Fischschwärme. Durch die nährstoffreichen Strömungen können lokal deutlich kühlere Wasserschichten auftreten.
SOUTHERN FORGOTTEN ISLANDS, WAKATOBI UND BUTON
Die expeditionsartigen Routen durch die südöstlichen Inselketten führen zu wenig betauchten Riffen, vulkanischen Inseln, Wänden und Pinnacles. Möglich sind Riffhaie, Mantas, Mobulas, Adlerrochen, Schildkröten, Thunfische und große Makrelenschwärme.
Auch seltenere pelagische Begegnungen können vorkommen, sind aber nicht für jede Abfahrt verlässlich vorhersehbar.
Wakatobi und Buton sind stärker durch gesunde Korallenriffe, Steilwände, große Gorgonien und eine hohe Vielfalt an Rifffischen und Makrolebewesen geprägt.