Die Philippine Siren fährt mehrere Routen, die sich deutlich unterscheiden: Southern Visayas, Malapascua und Visayas, Visayas–Southern Leyte–Malapascua, Tubbataha National Park sowie die verlängerte Route Tubbataha and More.
SOUTHERN VISAYAS
Die Southern-Visayas-Routen führen unter anderem nach Cabilao, Balicasag, Apo Island und Dauin. Die Tauchplätze reichen von flachen Saumriffen und Steilwänden bis zu schwarzen Sandhängen und künstlichen Riffen.
Rund um Balicasag und Apo Island sind Meeresschildkröten, Barrakuda- und Makrelenschwärme, Füsiliere, Schnapper und zahlreiche Rifffische typisch. An den Wänden wachsen Schwämme, Gorgonien und Hartkorallen.
Dauin ist einer der Makroschwerpunkte der Route. Hier können Anglerfische, Geisterpfeifenfische, Pygmäen-Seepferdchen, Oktopusse, Nacktschnecken, Garnelen und Krebse gefunden werden. Kleine Flugzeug- und Autowracks dienen als künstliche Riffe.
Ein Ausflug zu den Walhaien bei Oslob kann auf bestimmten Southern-Visayas-Routen optional und gegen Aufpreis angeboten werden. Er ist kein regulärer Bestandteil jedes Tauchgangsprogramms.
MALAPASCUA UND VISAYAS
Rund um Malapascua stehen Fuchshaie im Mittelpunkt. Sie werden an tiefen Putzer- und Futterplätzen beobachtet. Die Begegnungen erfolgen häufig am frühen Morgen. Sichtungen sind regelmäßig möglich, können aber nicht garantiert werden.
Auf der weiteren Route folgen Korallenwände, Riffhänge, Sardinenschwärme, Schildkröten, Barrakudas, Makrelen und zahlreiche Makrolebewesen. Bei Tauchgängen mit Fuchshaien dürfen Blitzgeräte und Strobes an bestimmten Plätzen nicht verwendet werden.
SOUTHERN LEYTE
Die Routen mit Southern Leyte führen unter anderem nach Limasawa Island und Sogod Bay. Neben gesunden Korallenriffen und Steilwänden sind hier natürliche Begegnungen mit Walhaien möglich.
Die beste Zeit für Walhaie liegt laut Master Liveaboards in der Regel zwischen November und Februar. Die Tiere werden nicht angefüttert; dennoch sind Sichtungen naturabhängig und können ausbleiben.
Zusätzlich finden sich Schildkröten, Barrakudas, Makrelen, Rifffische, Anglerfische, Geisterpfeifenfische, Pygmäen-Seepferdchen, Oktopusse und Nacktschnecken.
TUBBATAHA NATIONAL PARK
Tubbataha liegt abgelegen in der Sulu-See und ist ausschließlich per Safarischiff erreichbar. Die Riffe steigen als steile Wände und Drop-offs aus großer Tiefe auf und bieten klares Blauwasser, kräftige Strömungen und eine besonders intakte Unterwasserwelt.
Zu den typischen Sichtungen gehören Graue Riffhaie, Weißspitzen-Riffhaie, Schildkröten, Mantas, Barrakudas, Makrelen, Thunfische und große Fischschwärme. Auch Hammerhaie, Fuchshaie und Walhaie können beobachtet werden, sind jedoch deutlich weniger verlässlich.
Die Tubbataha-Saison ist aufgrund der Lage auf den Zeitraum von etwa Mitte März bis Mitte Juni begrenzt. In dieser Zeit sind die Meere meist am ruhigsten und die Sichtweiten können etwa 20 bis 50 Meter erreichen.
TUBBATAHA AND MORE
Die verlängerte 13-Nächte-Route kombiniert Tubbatahas Hochsee-Riffe mit weiteren Tauchgebieten auf dem Weg von oder nach den Visayas. Dadurch treffen pelagische Begegnungen und Steilwände auf Korallenriffe, Makroplätze und gegebenenfalls Sardinenschwärme. Welche zusätzlichen Plätze tatsächlich besucht werden, hängt von Fahrtrichtung, Wetter und behördlichen Vorgaben ab.